Vorschau auf die Handball-WM der Frauen
Show notes
Es ist wieder soweit: Die Handball-WM der Frauen startet an diesem Mittwoch - und das auch noch in Deutschland. Moderator Sebastian Mühlenhof (@Seppmaster56) begrüßt mit Thomas Zeitz den Trainer der Sport-Union Neckarsulm.
Nach einem kurzen Blick auf die Bundesliga der Frauen sprechen sie über die steigende Aufmerksamkeit des Frauensports und den positiven Entwicklungen. Zudem richtet sich der Blick auf die deutsche Mannschaft und deren Chancen. Während Zeitz besonders Aimee von Pereira hervorhebt, lobt er auch das neue taktische Mittel des Teams. Dabei traut er ihnen viel zu, wenngleich er als Titelkandidatinnen die bekannten Nation nennt.
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Show transcript
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Anruf, eurem Handballtalk auf Sport I. Mein Name ist Sebastian Mühlenhoff und wir wollen uns heute beschäftigen mit der anstehenden HandballWM der Frauen.
00:00:10: am Mittwoch geht es los.
00:00:12: Da bestattet die deutsche Mannschaft ins Turnier in Deutschland, in Stuttgart und Dortmund, wird in der Vorrunde und auch hauptsächlich dann auch in der Hauptrunde gespielt ist, dann die Niederlande rüber geht, wo dann die finalen Plätze ausgespielt werden.
00:00:24: Hoffentlich mit deutscher Beteiligung.
00:00:25: Das ist natürlich das große Ziel der deutschen Mannschaft.
00:00:28: Wir werden schauen, ob so funktionieren wollen uns heute mit dem Turnier beschäftigen, natürlich aber auch mit den Personen, die ein bisschen was dazu sagen können, was denn auf die deutsche Mannschaft kommen, wie die der aktuelle Leistungsstand ist.
00:00:37: Und da begrüße ich ganz herzlich ein Freund des Podcasts.
00:00:41: mal zu Gast und ich freue mich, dass ihr wieder mit dabei ist.
00:00:43: Thomas Heitz, Trainer von der Sportunion Neckarsul.
00:00:45: Hallo Thomas.
00:00:46: Ja, herzlichen Dank für die Einladung.
00:00:48: Hallo.
00:00:49: Thomas, lasst uns, bevor wir über die Frauen-WM reden, natürlich über euch reden.
00:00:53: Wir hatten es sehr verfolgt gehabt, du bist Trainer geworden letztes Jahr bei der Sportunion Neckarsul.
00:00:58: Schwieriges erstes Jahr gehabt, gerade noch so gerettet.
00:01:00: Aber wie zufrieden bist du jetzt?
00:01:02: Ich meine mit acht zu acht Punkten steht man sehr, sehr gut da.
00:01:05: Ja, also siehst, wie lang wir uns schon nicht mehr gesprochen haben.
00:01:08: Ich bin tatsächlich schon das, ich bin tatsächlich schon das dritte Jahr da.
00:01:11: Im ersten Jahr war es genauso, wie du es beschrieben hast.
00:01:13: Letztes Jahr hatten wir so ein Zwischenjahr, also wir waren im ersten Jahrzehnte, dann am Ende im letzten Jahr war man neunter.
00:01:19: Und ich glaube, unsere Chancen sind gut, dass wir dies Jahr den nächsten Step machen.
00:01:22: Das heißt irgendwo acht, sieben, ja vielleicht sechs landen, wenn alles gut läuft.
00:01:27: Also wir gehen unsere Entwicklung weiter.
00:01:29: Ich bin wirklich sehr zufrieden.
00:01:30: Wenn mir vor der, wenn mir vor der WM Pause jemand gesagt hat, du hast acht Da hätte ich gesagt, das ist so wie es sein soll.
00:01:37: Wir haben alle Top-Teams eigentlich gehabt mit Benzheim, Blomberg, Thüringen und Dortmund.
00:01:46: Ja, haben so gesagt, naja, das sind die Spiele, die schwierig werden.
00:01:49: Dann sind andere Spiele, die natürlich auch zwar schwierig sind, aber machbar.
00:01:53: Wenn wir die gewinnen, haben wir acht zu acht.
00:01:55: Jetzt haben wir natürlich die Saison relativ gut angefangen.
00:01:58: Haben in Thüringen dann auch gewonnen, überraschend.
00:02:00: Haben dann dafür in Oldenburg verdient, aber unnötig verloren.
00:02:04: Und haben jetzt unsere acht Dachpunkte.
00:02:06: Ich bin voll aufzufrieden.
00:02:07: Wir sind auf dem Weg.
00:02:08: Wir sind immer noch mittendrin.
00:02:11: in diesem Prozess, aber es geht in die richtige Richtung und so kann es gerne auch weitergehen.
00:02:16: Du hast gesagt, ihr seid in dem Prozess.
00:02:18: Wie würdest du denn den beschreiben, für den jetzt nicht so tief im Freund und dann mit der Brille?
00:02:21: Was hast du für Dinge angeschoben, wo du sagst, okay, hey, das müssen wir machen, um auch langfristig erfolgreich zu sein, weil natürlich auch gerade mit der Liga, mit dem Playoff, mit dem Playdown-System, da muss man ja auch extrem wachsam einfach sein.
00:02:31: Absolut.
00:02:32: Absolut.
00:02:33: Ich habe ja damals gesagt, ich möchte das gerne ein bisschen anders versuchen als meine Vorgänger und das meine ich völlig wertfrei.
00:02:40: Es ist vorher Neckar Sohn gemacht haben.
00:02:42: Neckar Sohn war immer ein Verein, der viel investiert hat, Spielerinnen aus dem Ausland geholt hat, auch namhafte Spielerinnen, die dann entweder zurück nach Deutschland gekommen sind oder wie auch immer verpflichtet hat.
00:02:53: Und ich habe gesagt, ich möchte gerne einen Switch machen.
00:02:56: Ich möchte gerne junge Leute, die sich vielleicht auch weiterentwickeln wollen.
00:03:00: Ich möchte einfach so ein bisschen meine Identifikation mit der Region haben, mit der Sportunion Neckar-Sulm, mit der Region rund um halb ron und das war das war so der erste Schritt.
00:03:11: Ich möchte gerne Mannschaft haben, die wir mal über zwei, drei, vier Jahre im Kern behalten und entwickeln können und nicht jedes Jahr zehn, elf, zwölf neue Spielerinnen holen müssen, weil welche weggehen, warum auch immer.
00:03:25: Ja, und das war in den ersten zwei Jahren so die Hauptaufgabe, da eine gewisse Stabilität reinzubringen.
00:03:30: Letztes Jahr sind das erste Mal elf Leute geblieben, wo du wirklich sagen kannst, da ist ein Kern da und wir haben die Mannschaft so ein bisschen verstärkt.
00:03:38: Und diesen Weg wollen wir weitergehen, weil wir entwickeln langsam so eine eigene Handballidee, wir entwickeln so eine Identität drumherum.
00:03:45: Wir haben im Schnitt tausend hundert Zuschauer, die kommen, weil sich, glaube ich, mit der ganzen Geschichte gut identifizieren können.
00:03:52: Wir haben unser Netzwerk ein bisschen erweitert, was das Sponsoring angeht, ist in der heutigen Zeit.
00:03:57: Wichtig und wichtiger denn je, weil die Entwicklung, die Professionalisierung, der Handballliga, die stattfinden muss, die kostet Geld.
00:04:08: Das ist leider so.
00:04:10: Also eine Vierzig Meter LED-Bande stellt hier keiner für einen Sonnsteinfach hin.
00:04:15: Und eine Halle mit zwei Terbüden und bla, bla, bla.
00:04:18: Man kann sich über das ein oder andere streiten, aber wenn wir professioneller werden wollen, dann müssen wir natürlich auch investieren.
00:04:23: Dafür brauchst du Geld und dafür brauchst du ein stabiles Sponsoring.
00:04:26: Und da gehört auch eine Mannschaft dazu, die das weiß und die sich damit identifiziert.
00:04:31: Und das war das, was wir mit auf den Weg gebracht haben und wo wir jetzt auch angekommen sind, dass wir sagen können, wir haben eine Grundlage geschaffen.
00:04:43: Und jetzt geht es darum, das nach und nach weiter zu verfeinern und zu stabilisieren.
00:04:46: Und dann glaube ich, dass Neckar Solm ein Verein werden kann, der dauerhaft im oberen Mittelfeld der Bundesliga mitspielen kann.
00:04:55: Interessantes für Junge und auch schon ältere Spielerinnen und vielleicht irgendwann auch mal um Europa und Final Four und sowas mitspielen.
00:05:04: Das ist das Ziel.
00:05:05: Ja, das ist natürlich schon sehr viel gewähnt.
00:05:06: Da merkt man schon, da hat ein Mann eine Idee, wie es weitergehen soll.
00:05:09: Und wenn es natürlich jetzt im dritten Jahr so funktioniert, dann ist ja das Vorschuss auf jeden Fall sehr, sehr schön zu uns angesprochen.
00:05:15: Im Sport bewegt sich extrem viel.
00:05:17: Die Handball-WM ist natürlich ja ein ganz, ganz wichtiger Zugpunkt, in dem Konzept des DABs, damit man den Frauen Sport mehr fördern will.
00:05:24: Wie nimmst du es denn generell, weil es jemand, der schon lange mit dabei ist, den Sport kennt, siehst du eine Steigende Aufmerksamkeit für das Thema Frauenhandball oder auch Handball-Bundesliga der Frauen?
00:05:36: Ich für meinen Teil sehe es absolut.
00:05:38: Muss ich ehrlich sagen, weil ich kann mich noch erinnern an die letzte Heimwee oder EM.
00:05:44: Ich weiß nicht mehr genau, was es war.
00:05:46: Da hast du irgendwie bis zwei Wochen vorher, hat irgendwie keine Sau gewusst, dass da überhaupt ein Turnier stattfindet.
00:05:52: Ja, das hat man diesmal grundlegend anders gemacht und man ist in der Öffentlichkeit präsent.
00:05:57: Man hat wirklich versucht mit dieser Hands Up for More Geschichte und vielen.
00:06:03: Wenn auch regional stationierten, aber vielen stattfindenden Veranstaltungen, Pressetalks, Sponsoringtermine, Trainings, Lager, was auch immer, hat man glaube ich so ein bisschen bewusst sein geschaffen, hey, da ist was Großes in Deutschland Ende des Jahres, Frauen, WM.
00:06:22: Und ich finde schon, dass man da mehr investiert hat, dass sich das ein bisschen gewandelt hat, was auch gut.
00:06:28: Und absolut wichtig war, weil nochmal die letzten Male ist das alles irgendwie unter dem Radar so ein bisschen mitgeflogen.
00:06:35: Und dann kommt es natürlich auch auf keinen grünen Zweig, weil machen wir uns nichts vor.
00:06:40: international und dann am Ende die Nationalmannschaft ist das, was die Leute größtenteils dann hinterm Ofen hervorloggen.
00:06:47: Wenn du da mehr investiert haben möchtest, dann brauchst du auch mehr Präsenz in der Öffentlichkeit und das geht in erster Linie über die Nationalmannschaft.
00:06:56: Und da hat man, glaube ich, einen weit besseren Job gemacht, als die Jahre zuvor.
00:07:02: Ja, das ist auch definitiv so mein Eindruck.
00:07:03: Also da wird extrem viel möglich gemacht auf Seiten des DHB.
00:07:06: Jetzt muss man einfach so sagen, also ich habe jetzt am Dienstag noch ein öffentliches Training mit Pressekonferenz danach und so weiter.
00:07:12: Also da macht man schon wirklich extrem viel.
00:07:13: Es gab einen Medientermin seitens des Verbandes, wo noch alle hinkommen konnten.
00:07:17: Also es wird schon extrem viel einfach drum herum gemacht.
00:07:19: Natürlich hat man auch mit Stuttgart und dort natürlich zwei Standorte ausgut, natürlich auch noch Trier, die wir nicht außer Acht lassen wollen in dem Zusammenhang.
00:07:25: Natürlich eine Handball-Tradition haben Frauen Handball nicht.
00:07:28: Meine Stuttgart ist natürlich mit Ludwigsburg, klar jetzt aufgrund... der Vergangenheit wird jetzt nicht ganz so positiv besetzt, jetzt sind wir es in den letzten Monaten.
00:07:34: Aber natürlich spielt es seit Jahren, spielt es dort einen Pokalfinal voraus.
00:07:37: In Dortmund hast du das Weltrekordspiel vom BVB vor, ich glaube, anderthalb, zwei Jahren, nee, zwei Jahren, das ist schon ja gewesen sein.
00:07:45: Also von daher, glaube ich, hat man die Stande auch noch einfach richtig gewählt.
00:07:47: Und man hat so wie ich das Gefühl, da bewegt sich jetzt was.
00:07:50: Und ich glaube, dass es auch für den Sport einfach sehr, sehr schön zu sehen, dass da auch eine Mannschaft ist, die Lust drauf hat, die jung ist.
00:07:57: Und ja einfach Bock hat, Handball zu spielen.
00:07:59: Ich glaube, dass das positiv ist, was man sagen kann.
00:08:02: Absolut.
00:08:02: Und das, glaube ich, wurde durch das drum herum auch nochmal gefördert.
00:08:06: Einfach, dass die Mädels jetzt einfach auch gemerkt haben, hey, wir werden wirklich wahrgenommen, wir werden supported.
00:08:12: Es wird sich auch Gedanken darum gemacht, wie kann es besser funktionieren.
00:08:15: Du hast es... Hundertprozent richtig.
00:08:19: auch gesagt, allein mit der Auswahl der Standorte hat jemand bewiesen, dass er sich Gedanken gemacht hat darüber, dass es eine FrauenwM ist.
00:08:27: Und nicht eine WM, das DAB, wo wir gucken, dass möglichst die Funktionäre eine kurze Anreise haben oder was weiß ich was.
00:08:34: Ja, ich will nix unterstellen, aber früher war das schon gerne mal so gewesen, dass man da draußen eher eine Veranstaltung gemacht hat für die, die draußen sitzen als die, die auf dem Feld sind.
00:08:43: Und das hat man jetzt wirklich anders gemacht.
00:08:46: Im Stuttgart ist ein Standort, wo wir ja auch um die Ecke sind, wo Göpping ist, wo ganz viele Erst- und Zweikligisten auch sind, mal abgesehen von diesem Ludwigsburg-Dilemma diesen Sommer.
00:08:57: Und das ist ein großer Punkt.
00:08:58: und dann transportierst du sowas auch in eine Mannschaft hinein, weil die sind dann auch bei vielen, vielen mehr Terminen, die merken diese Präsenz.
00:09:07: Ich habe das jetzt durch Antje miterleben können im letzten Vierteljahr, seitdem sie bei uns ist, bei wie vielen Terminen sie war, um da auch für diese WM einfach zu promoten.
00:09:19: Und das ist etwas, was, glaube ich, durchweg positiv auch in der Mannschaft angekommen ist.
00:09:25: Und was natürlich auch wichtig ist, dass die Mädels mit Bock und mit Vorfreude und ein bisschen mehr Aufregung vielleicht reingehen.
00:09:32: Du hast an den deutschen angesprochen, jetzt auch mal so langsam Richtung Sport gekommen.
00:09:36: Was hast du denn mitgegeben jetzt für die WM?
00:09:38: Soll sie einfach das genießen und gucken, wie weit das geht oder hast ihr noch so ein, zwei Tipps mitgegeben?
00:09:44: Ja, also in erster Linie geht es glaube ich mal darum, die Leute so ein bisschen das eine ist.
00:09:51: Das, was man als Vorarbeit geleistet hat, jetzt Trainer, Verband usw.
00:09:56: diese Geschichte zu einem großen Event zu machen.
00:09:59: Und jetzt gilt es natürlich, deine Spielerinnen darauf vorzubereiten, dass dann so eine Halle auch wirklich mal mit Zehntausend, zwölftausend voll ist.
00:10:07: Und das einfach aufzusaugen und zu genießen und in positiver Energie umzuwandeln.
00:10:11: Weil du hast natürlich auch schnell mal einen, der dann steht vor zwölftausend Leuten und kurz mal einen kleinen Aussetzer hat.
00:10:18: Und das sind so bei Hand hier.
00:10:20: Bei Antje war das jetzt nicht unbedingt nötig.
00:10:22: Antje ist ja jetzt lange dabei und sehr erfahren, hat das auch wirklich Weltklasse gemacht, alles muss ich sagen.
00:10:29: Also großen Respekt davor.
00:10:32: Aber ich habe mir mitgegeben, dass sie einfach so, wie sie es vorher gemacht hat, Bock drauf haben soll, dass diese Veranstaltung jetzt stattfindet.
00:10:41: Alles aufsaugen soll und positiv denken soll.
00:10:44: Die Leute stehen hinter dir.
00:10:45: Die wollen, dass du erfolgreich bist, die wollen, dass ihr erfolgreich seid.
00:10:49: Bau alles raus, zieh nicht zurück.
00:10:52: Ja, und genießt das einfach, weil ich glaube, am Ende ist es so, wie es bei den deutschen Handballmannschaften männlich und weiblich generell ist, wenn die Mädels es schaffen in so eine positive... Aufregung, eine positive Spannung in eine Euphorie zu kommen, dann ist vielleicht auch etwas drin.
00:11:13: Wir werden gleich noch ein bisschen mehr das sportliche sprechen, aber ich glaube, das ist der Haupttransporteur zu dem Punkt, wo sie gerne hin wollen, dass sie das positiv nehmen und maximal gut umsetzen, was da jetzt auf sie zukommt.
00:11:30: Das glaube ich auch mal.
00:11:31: auch die Ticketzahlen, die glaube ich jetzt auch gerade für die vorne ja durchaus schon gut sein sollen.
00:11:34: Gibt jetzt glaube ich noch ein paar Restkarten, aber ich glaube insgesamt wird das eine sehr, sehr positive Entwicklung.
00:11:38: Dann würde ich sagen, machen wir jetzt einen guten Pausen und kommen dann gleich zu.
00:11:40: Lass uns dann über sportliche Sprechen mit der deutschen Mannschaft dazu gleich mehr hier beantworten.
00:11:43: Auf einmal ein Balltour auf Sport eins.
00:11:46: Ja, und hier sind wir zurück und wollen natürlich jetzt auch dann übersportliche sprechen, nachdem wir uns über die Wirkung des Turniers unterhalten haben.
00:11:53: Thomas, wenn wir auf die deutsche Mannschaft schauen, was ist denn dein Eindruck bisher von der Mannschaft?
00:11:57: Letztes Jahr, bei der EM-Siebter geworden, jetzt während des Jahres viel gegen die Top-Mannschaften normal Testspiele gehabt und nochmal so diesen nächsten Schritt machen zu wollen.
00:12:05: Jetzt noch die zwei Testspiele gegen die Schweiz.
00:12:07: Wie zufrieden bist du mit der Entwicklung seit der EM?
00:12:11: Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung, weil ich finde, dass du siehst auch sportlich, dass wir ein, zwei Schritte weiter nach vorne gekommen sind.
00:12:21: Ich glaube, dass Markus und das gesamte Team wirklich gut analysiert hat, was die Jahre zuvor so passiert ist.
00:12:28: dass die Kommunikation mit den Bundesliga-Mannschaften und den Bundesliga-Trainern wirklich auch dahingehend gut war, was noch so gebraucht wird, um das Ganze zu steigern in Kombination mit den Maßnahmen und mit den Spielen, die man jetzt gemacht hat.
00:12:48: Ich glaube, dass die Mannschaft, habe ich eben schon gesagt, ein, zwei Schritte weiter ist.
00:12:54: Wohlwissend, dass allein die sportliche Qualität verglichen, wir natürlich noch hinter der einen oder anderen Nation stehen.
00:13:05: Aber man kann das durchaus kompensieren.
00:13:07: Jetzt nehmen wir zum Beispiel dieses taktische Mittel der vier Rückraumspieler.
00:13:12: Wir sind auf dem Kreis ordentlich besetzt, aber ich sage mal, das ist jetzt keine Position, wo wir absolut Weltklasse sind.
00:13:19: Eine richtig gute Variante ist dann einfach in verschiedenen Konstellationen, wenn du Spielerin hast wie Xenia, wie Nina, wie Mareike, wie Alina, die alle eins-eins gut sind, dass du in der Konzeption mit vier Rückraumspielern da in der Breite natürlich Räume schaffen kannst und wieder andere Bilder einfach geben kannst.
00:13:40: Das heißt, man hat sich Gedanken gemacht und man hat es versucht jetzt wirklich auch über die Zeit so ein bisschen zu verfeinern.
00:13:46: Und nochmal, immer nicht zu vergessen, wo kommen wir her?
00:13:52: Und du kannst jetzt nicht den Zauberstab nehmen und kannst einmal schwingen und dann hast du auf einmal zehn Weltklasse-Spielerinnen, da stehen, das geht halt nicht.
00:13:59: Das sind alle Super-Mädels, die haben alle ihre Qualität, aber das sind keine Off-the-Dals und das sind keine ... Ja, die haben wir nicht, aber die brauchst du auch nicht, wenn du die Mannschaft richtig zusammenführst.
00:14:11: Und ich glaube, das war ein großes Thema bei Markus und bei dem Trainerteam.
00:14:15: die richtige Konstellation zu finden, die richtigen Leute richtig zu mixen, hat nochmal dieses Kapitänsamt ein bisschen umgestellt, Verantwortung vielleicht etwas zu verschieben oder umzuverteilen.
00:14:27: Und ich sehe die Mannschaft gut aufgestellt und gerüstet, bin ich ganz ehrlich.
00:14:32: Um das große Ziel Halbfinal zu erreichen gehört Glück dazu, das geht ohne nicht.
00:14:38: Aber Viertelfinale ist ein Ziel, was man sich total realistisch gesetzt hat, was glaube ich im Bereich des Möglichen ist.
00:14:45: Ja, das ist auf jeden Fall jetzt schon ein paar Punkte angesprochen.
00:14:47: Also ich finde auch vor allem dieses Thema mit vier Rückraumspielerinnen.
00:14:50: Ich meine, wir haben es ja, glaube ich, vor allen Dingen halt auch durch Micha Kaufmann ja gesehen, bei Eisenachter ist er extrem fostiert, hat auch ähnlich da.
00:14:56: Man hatte zwei gute Kreisläufer, aber ich sage jetzt mal nicht diese überragenden Top-Kreisläufer.
00:15:00: Und ich finde, dieses Mittel ist natürlich, wenn du bedenkt, wie viele gute Rückraumspielerinnen wir haben.
00:15:04: Anika Lott, aber nicht zu vergessen, Nikke Kühne beispielsweise.
00:15:06: Also, da ist ein Rückraum, haben wir ja so viel Qualität, da diese Entscheidung zu machen, finde ich, ist eine absolut richtige Entscheidung.
00:15:12: Klar, das läuft jetzt noch nicht perfekt.
00:15:14: Man hat es ein bisschen auch gemerkt gegen die Schweiz, dass da noch ein bisschen diese Abläufe wieder reinkommen müssen, weil das einfach seine Zeit dauert.
00:15:20: Weil da, glaube ich, Thomas, das weißt du als Rinder auch, wenn du sowas spielst, da müssen die Abläufe wissen.
00:15:25: Da muss jeder genau wissen, wann muss ich reinstoßen, wenn meine Mitspielerin anfängt, um dann... entsprechend die Lücke zu bekommen?
00:15:31: Absolut, hast du hundert Prozent recht.
00:15:33: Ich wollte Anni und alle anderen Rückraumspielerinnen nicht unterschlagen und habe jetzt einfach als Beispiel die anderen vier genommen.
00:15:39: Du hast hundert Prozent recht.
00:15:41: Jetzt darfst du aber nicht vergessen, als Vereinstrainer, wo du die Mädels jede Woche hast, da brauchst du ein halbes Jahr.
00:15:48: bis sich das mal einigermaßen eingespielt hat.
00:15:50: Ein Nationaltrainer hat ja diese Zeit gar nicht.
00:15:52: Man hat Markus ein, zwei Lehrgänge mehr gegeben, was nicht gut fand und was auch wichtig war.
00:15:57: Aber du musst natürlich auch ein bisschen auf diesen Flow und diese Euphorie vertrauen.
00:16:02: Und das ist das, was ich meine.
00:16:03: Aber es ist ein Grundstock da.
00:16:04: Es ist eine Grundidee da.
00:16:06: Und es ist in einer Spielsituation, wo man mal eine Auszeit nimmt und sagt, hey, wir gehen jetzt auf viel Rückraum, weil so und so und so stehen da nicht zehn Leute vor dir und gucken dich mit riesen Augen an.
00:16:16: Also die haben es schon mal gemacht.
00:16:17: dass es nicht alles blind funktionieren wird, das ist auch klar.
00:16:23: Aber es gibt Optionen und es gibt Möglichkeiten und ich finde schon, da lässt sich für mich leicht darüber sprechen, weil ich selber mit ihr noch gearbeitet habe, bei so einer Spielerin Melina Engel, siehst du die Entwicklung der letzten zwei Jahre.
00:16:37: Das ist eine völlig andere Spielerin, wie vor zwei Jahren, als die ihr erstes Länderspiel auf der Bank gemacht hat und mal fünf Minuten reingehen dürfte mittlerweile.
00:16:46: Bin ich soweit, dass ich sage, stell die in jedes Spiel.
00:16:49: Zwölftausend Zuschauer in der Westfalenhalle ist egal.
00:16:52: Die macht ihr Ding.
00:16:52: Die hat richtig Bock, die hat sich super entwickelt.
00:16:55: Total stabil im Kopf.
00:16:57: Meiner Meinung nach sowieso eine der talentiertesten deutschen Handballerinnen, die wir seit Langem haben.
00:17:02: Die hat das Spiel verstanden.
00:17:04: Und da haben wir ja noch ein paar von.
00:17:06: Xenie kommt jetzt von der anderen Seite mit ganz viel Erfahrung.
00:17:10: Greiselz dazwischen Ani Lott, die wirklich im Ausland auch noch mal extrem gereift ist.
00:17:17: Die hat mir in den letzten Länderspielen, wo sie gespielt hat, super gut gefallen.
00:17:22: Und diese Spielerinnen können alle eins nach links nach rechts eine Entscheidung treffen, Kreuzung oder Parallel.
00:17:29: Und das hast du natürlich.
00:17:30: mit dem Vier-Rückraum-Spielersystem hast du das super.
00:17:33: Dann machst du einen kleinen Auftakt, dass man in die Bewegung kommt und dann ist da schon was rauszuholen.
00:17:38: Von daher glaube ich wirklich, da haben wir Optionen.
00:17:44: Inwieweit ändert sich das Spiel dann auch für die Außenspielerin?
00:17:47: Weil natürlich hast du da jetzt so nicht mehr, wenn da halt vier im Rückraum sind, werden dann die Chancen für die Ausspieler auch so ein bisschen geringer?
00:17:53: Oder worauf kommt es denn aus Außenspieler drauf an?
00:17:55: Einfach dann wachsam zu sein, wenn dann irgendwie sich eine Lücke auftut oder arbeitest du dann halt auch mal mit einer Einläuferin in solchen Situationen?
00:18:01: Also du kannst natürlich, wenn du dieses vier Rückraumspielersystem machst, entweder Ballfernen aus dem Rückraum oder dann auch als Außen wirklich das Gute nutzen, um einzulaufen.
00:18:11: Gerade wenn du was oft passiert, das gegnerische Abwehrsysteme dann so sind, dass die sich das zwei, drei Mal anschauen und dann gehen die auf einmal zur vierten, der Mitte halt einfach auf acht, neun Meter hoch, damit sie halt näher und schneller im eins gegen eins sind und ein bisschen weiter vom Tor weg sind, weil du sonst gar keine Hilfemöglichkeiten mehr hast, ja?
00:18:29: Ja.
00:18:29: Und wenn sich der Raum dann dahin auftut.
00:18:32: Ja, dann hast du natürlich da auch eine Möglichkeit als außen rein zu gehen.
00:18:35: Auf der anderen Seite, wenn du auf der, also man nennt es ja dann auf... Rückraummitte links oder Rückraummitte rechts, das sind dann die zwei Positionen, die aus der Mitte versetzt nach links oder rechts sind.
00:18:46: Wenn da einer in eins-eins Durchbruch hat, nicht zur Tor-Mitte, sondern nach außen und der Abwehrspieler kommt, dann kriegst du auch die Räume wieder über außen.
00:18:57: Das ist schon eine Systematik, die ich auch ganz gerne letztes Jahr schon gespielt habe und auch ein bisschen weiter einfüllen will.
00:19:04: die einem Spiel nochmal andere Möglichkeiten gibt.
00:19:08: Und ich glaube, im Sieben gegen sechs hat Markus auch noch das eine oder andere, was er da zusätzlich draufgepackt hat.
00:19:14: Also wir haben ein paar Optionen mehr und dann darf man nicht vergessen, auch im Sechs gegen sechs, wenn du dann zum Beispiel Vio nimmst und wir spielen gegen eine normale Deckung und wir sind ein bisschen eingespielt und die Leute wissen, wie sie Vio in die Position bringen.
00:19:26: Das muss einer auch erst mal verteidigen, wenn die mit Anlauf von neun Meter frei werfen kann.
00:19:30: Also da gibt es, es gibt ein paar Sachen, die, glaube ich, gut funktionieren.
00:19:35: Ich finde auch, wenn wir mal auf die andere Seite des Feldes gehen, ich finde auch, dass wir auf der Torhüter-Position definitiv noch mal einen Schritt nach vorne gemacht haben.
00:19:45: Also, Kati Filter ist echt gereift und macht einen sehr, sehr stabilen Eindruck und dahinter mit Sarah eine Spielerin, die du blind reintun kannst.
00:19:55: Also, da musst du nicht lange überlegen.
00:19:58: Wenn du sagst, wir wechseln, dann wechseln wir, dann kommt die rein und macht dir Ding.
00:20:03: Auch da haben wir ein paar Prozente zugelegt, finde ich.
00:20:06: Und das ist ja eh Markus sein Steckenpferd so ein bisschen.
00:20:08: Das hat er auch in Lützigsburg extrem gut umgestellt, dann auch eine offensiver aktive Abwehr, wo du Ballgewinne hast.
00:20:14: Das hat bei den letzten Turnieren auch schon gut funktioniert.
00:20:18: Wenn wir es vorne hinkriegen, da ein paar Prozent drauf zu packen, dann sind wir schon ein Schritt weiter.
00:20:23: Ja, das denke ich auch.
00:20:24: Also ich finde auch defensiv, glaube ich.
00:20:25: Das sieht ja da ganz gut aus.
00:20:26: Ich bin sehr positiv angetan von Aime von Pereira.
00:20:30: Ich weiß, wie die gegangen ist.
00:20:31: Also für mich war es so ein bisschen, als ich das erste Mal hier dabei war, so ein bisschen, so wie Kai aus der Kiste, so ein unbekannter Name.
00:20:37: Aber ich muss sagen, sie hat sich extrem gut eingefügt, spielt ja jetzt schon quasi innenblock eigentlich dauerhaft.
00:20:42: Also muss ich sagen, wirklich eine tolle Entwicklung, eine tolle Idee da auch von Markus Gaugisch, das zu sagen, so voll auf sie zu setzen.
00:20:48: Und ich glaube auch, das, was auch sehr positiv ist, was ich auch finde, was manchmal der Deutsch-Männer-Mannschaft ein bisschen fehlt, dass man auch dann konsequent in diese zweite Welle reingeht, auch mit einer eigentlich einer Abwehrspezialistin, die das konsequent folziert.
00:21:00: Und ich glaube, das ist auch noch so ein Punkt, wo ich sage, wenn wir das gut machen und man hat es auch gegen die Schweiz gesehen, wenn wir Ballgebinde machen und dann ins Tempurspiel kommen, dann kann man uns so schwer nicht aufhalten oder so schnell nicht aufhalten so.
00:21:12: Absolut, Tempurspiel wird ein absoluter Schlüssel sein, gute Defensive, einfache Tore, weil dir das einfach das Leben leichter macht.
00:21:20: Gerade in so einem Turnier ist es unabdingbar, gute Defensive mit einem guten Konter zu haben.
00:21:27: I.M.E.
00:21:27: finde ich auch super spannend, weil ich hatte vor kurz bevor sie hier in der ersten Nationalmannschafts-Lehrgang hatte, mit der Beraterin von I.M.E.
00:21:36: arbeite ich schon sehr lange zusammen und die hatten mir zwei, drei Mal vorher gesagt, Mensch, wenn du mal mit Markus sprichst, sag ihr doch mal, die war ja zweimal hintereinander beste Abwehrspielerin in Dänemark.
00:21:45: Und ich hatte dann mit Markus ein, zwei Mal auch drübergekommen.
00:21:48: gesprochen und dann habe ich sie gesehen da.
00:21:50: und dann beim nächsten mal wo wir telefoniert haben hat er gesagt du super also das ist genau das was man was man so braucht und sie ist ja In diesem Sinne keine reine Abwehrspezialisten, so wie vielleicht Gieseler, der wirklich, der kann zwar auch Handball spielen, der Prub, aber ich glaube, der war über der Mittellinie, hast du den noch nicht so uns toll für ihn in seinem Leben gesehen.
00:22:12: Und sie spielt es ja auch im Angriff.
00:22:14: Und deswegen ist auch top analysiert, was du sagst.
00:22:18: Wenn du dann die zweite Welle gehen kannst, ohne dass du wechseln musst erstmal, dann hast du einen riesen Pfund.
00:22:24: Du hast einen riesen Pfund und du hast sofort für Emi für Xenia.
00:22:31: Wer noch im Innenblockdeck, du hast immer eine Entlastung.
00:22:33: Du hast eine Option einfach mehr.
00:22:35: Und das ist schon etwas, was ich gut finde zumal, was ich an Emi auch sehr mag.
00:22:43: Das ist halt auch eine richtige Apferspiele.
00:22:45: Also, die langt halt auch mal hin.
00:22:48: Da gibt es auch mal eine Zeitstrafe mehr.
00:22:50: Aber manchmal brauchst du sowas.
00:22:52: Also auch das ist manchmal so ein Zeichen für alle anderen wieder zu sagen, okay.
00:22:58: Also wachgerüttelt, in dem Fall den Gegner, vielleicht doch mal für eine zwei Minuten Straf ist nicht schlimm.
00:23:04: Aber wir sind noch dabei und wir sind noch dran.
00:23:07: Von daher ein super Schachzug von Markus auf jeden Fall.
00:23:11: Jetzt wissen wir also, dass er auch nur auf dich vertrauen soll bei der Nominierung.
00:23:15: Nein, nein, das wollte ich damit nicht sagen, aber die Geschichte war einfach gut.
00:23:18: Er hat mir nicht verraten, dass er das schon auf dem Schirm hatte.
00:23:21: Ich habe es einfach mal angemerkt, weil ich wusste es ja selber.
00:23:26: Ich kannte sie, ich bin ganz ehrlich, ich kannte sie gar nicht.
00:23:29: Also Eva, dass die Beraterin, die hat mir das dann erzählt von ihr und dass sie schon wieder ausgezeichnet wurde und in Deutschland leider keine Berücksichtigung findet und so.
00:23:38: Und dann sage ich, ja, also dann krieg ich doch mal mit.
00:23:40: Und das hat sie dann auch gemacht.
00:23:41: Also Eva war, glaube ich, die, die das transportiert hat.
00:23:45: Wir haben da nur am Telefon mal drüber.
00:23:47: Wir haben so vieles gesprochen.
00:23:49: Was funktioniert, was aber auch nicht funktioniert hat.
00:23:51: Von daher, ich bin da relativ unwichtig, glaube ich.
00:23:56: Ja, aber ich meine, du sprichst ja auch an.
00:23:57: Ich meine gerade diese, dass so jemanden hasst den Abwetter auch mal richtig hart zupacken kann und vielleicht auch mal, wenn es nicht so läuft, auch mal so ein bisschen so ein Wachrütteln kann.
00:24:03: Das ist, glaube ich, also jetzt nicht so blödskem, aber manchmal hatten wir so in den letzten vergangenen Jahren, wenn es da nicht so gelaufen ist, so jemanden gefehlt, der dann so jemanden mal sagen kann, so so ein Wachrüttler irgendwie so ein bisschen raufrücken kann.
00:24:12: Erst mal so ein bisschen in so alte Muster reingefallen, wo sich alle mit sich selbst beschäftigt haben.
00:24:15: Und ich glaube, wenn da so jemand wie ich dabei ist in der Abwehr, der dann auf so emotionaler sein kann, wie so ein Oli-Rorisch beispielsweise bei den Männern lange gewesen ist.
00:24:22: Wenn der reingepackt hat, der hat alle mitgerissen.
00:24:25: Wer hat die Jungs wach gemacht, wird es mal nicht gelaufen.
00:24:27: Und dann ging es auch mal wieder nach drei Minuten.
00:24:29: Sondern ich glaube, wenn nur Josi man einfach hasst im Team, dann ist das einfach extrem hilfreich.
00:24:33: Absolut.
00:24:34: absolut und es ist es ist nicht typisch für für ich sag mal den frauenhandball ohne das despektierlich zu meinen das ist ja eigentlich eher eine gute eigenschaft.
00:24:44: aber im männerhandball ist schon mal so da ist ein frustfaul schon immer mal wieder dabei.
00:24:50: bei den bei dem frauenhandball drückt sich die frustration einfach anders aus.
00:24:54: ja und und da wünscht man sich als trainer ich hätte das auch manchmal gerne gehabt die letzten zwei spiele die wir mit ne kassel gemacht haben dass ich mal jemand auf dem feld gehabt hätte der irgendwann mal gesagt So, Schluss jetzt.
00:25:05: Nichts Bösartiges zu machen, sondern einfach wirklich mal auch mal zu zeigen.
00:25:10: Nee, bis hierhin jetzt und nicht weiter.
00:25:12: Und da ist ein Mähe sicherlich jemand, die da diesen Part übernehmen kann und die da nochmal einen Push geben kann.
00:25:19: Genau.
00:25:19: Dann
00:25:20: würde ich sagen, wir müssen mal eine kurze Pause und schon gleich natürlich auf die restlichen Konkurrenz.
00:25:23: Thomas, wer ist denn die Favoriten?
00:25:25: Wie sieht die deutsche Gruppe aus, deutsche Weg?
00:25:26: Da ist es doch gleich mehr hier bei André Bartholk auf.
00:25:28: Sport eins.
00:25:29: Ja, wir sind jetzt zurück und wir haben natürlich den Blick werfen auf die deutschen Gegner in der Gruppe, Serbien, Island, Uruguay.
00:25:36: Thomas, auf dem ersten Blick eine sehr machbare Gruppe mit drei Siegenpflicht.
00:25:41: oder ist das dann zu viel verlangt schon?
00:25:44: Also ich finde, du musst drei Spiele gewinnen.
00:25:48: Ja, also das soll schon unser Anspruch sein.
00:25:51: Man hat irgendwann mal analysiert völlig zu Recht aus den letzten Turnieren.
00:25:55: Es gibt welche, die sind uns einfach noch vorne voraus.
00:25:58: Aber alles, was hinter uns kommt, haben wir eigentlich bis jetzt auch teilweise wirklich sehr souverän und deutlich distanziert und Island und Serbien.
00:26:08: sind so Mannschaften, die ich dann dazu zähle, die man einfach schlagen muss und bei allem gebührenden Respekt Uruguay.
00:26:17: Uruguay, oder?
00:26:18: Ja,
00:26:18: Uruguay ist Uruguay.
00:26:20: Uruguay ist jetzt dann auch nicht der Gegner, wo es zum Stolpern gereicht.
00:26:25: Von daher bin ich überzeugt davon, dass wir drei Siege einfahren werden.
00:26:29: Ja, das denke ich auch.
00:26:30: Also ich glaube wahrscheinlich so ein bisschen so gefühlt, die leicht schwierige Aufgabe können, glaube ich, ein bisschen Serbien werden, aber ich würde auch Serbien und Yves-Land so auf einem ungefähr ähnlichen Level so ein bisschen sehen.
00:26:39: Ich meine, die Isländer machen jetzt auch noch ein bisschen mehr im Frauenhandball, waren ja so lahrelang.
00:26:43: Ich weiß nicht, wie so der Anderen drüber liegt, gab es schon irgendwie, aber so nationalmannschaftsmäßig waren die nie so auf einem Niveau, wie es die Männer beispielsweise gewesen sind.
00:26:50: Aber ich glaube, da entwickelt sich gerade so ein bisschen was.
00:26:53: Also... Ich glaube, aber das ist jetzt nur meine bescheidene Unkenntnis.
00:26:59: Ich halte sogar wahrscheinlich Island für den wahrscheinlicheren Gruppen.
00:27:03: zweiten.
00:27:04: Die sind echt so ein bisschen auf den Sprung, wenn du die Mädels siehst, jetzt zum Beispiel in Blomberg da auch einen guten Job machen.
00:27:09: Also ich meine, die haben ja einen komplett isländischen Rückraum eigentlich, wenn du so willst.
00:27:14: Und da ist Tempo drin, da ist Power drin auch.
00:27:18: Also das sind auch Mädels, die kriegst du auch nicht so schnell klein.
00:27:23: Serbien ist immer unangenehm.
00:27:25: Ich glaube allerdings, dass das Tempo-mäßig dann für uns, wenn wir ins Tempo-Spiel kommen, das heißt, das ist eine gute Defensivung, kann es einfache Tore machen, glaube ich, dass du Serbien damit gut kriegen kannst.
00:27:38: Ich denke, Island wird allein vom Speed ein bisschen mehr dagegen halten.
00:27:42: Handballerisch, glaube ich, sind uns beide unterlegen und deswegen hoffe ich und denke auch, dass wir mit drei Siegen aus der Vorhinde rausgehen.
00:27:51: Ja, wäre auch so ein bisschen so auch mein Gefühl.
00:27:53: Also ich glaube, mit drei Siegen muss man damit rausgehen und dann können wir ja in der Hauptrunde, dann werden dann die deutschen Gegner Montenegro, Spanien, Ferreira, Paraguay.
00:28:02: Ich glaube, wir sind uns alle drei oder bei uns beide eigentlich das Paraguay ist nicht schaffen mit in die Hauptrunde.
00:28:07: Aber ansonsten finde ich Montenegro und Spanien sind schon unangenehme Gegner.
00:28:11: Also da musst du doch dann, glaube ich, dann hell wachsen, dass wenn so die richtig ersten knallharten Aufgaben für die deutsche Mannschaft.
00:28:18: Das stimmt.
00:28:19: Das stimmt.
00:28:21: Wobei... Wobei ich auch da sage, ich glaube, Montenegro war ja sogar eine ganze Zeit lang immer mal eine Mannschaft, die wirklich so entweder kurz vor der Medaille war oder sogar auch mal eine abgestaubt hat.
00:28:36: Ich meine, sie sind irgendwann der Dritter geworden.
00:28:41: Aber die sind eher so auf dem Weg ein bisschen zurück.
00:28:44: Da sind die Stars von damals, die gehen so nach und nach jetzt raus und die Jungen, die nachkommen, sind gut, aber nicht auf dem Level.
00:28:54: Und ich glaube, Spanien ist auch in einem Umbruch.
00:28:57: Aber es sind beides gute Mannschaften, aber auch Mannschaften, die wir schlagen können, glaube ich.
00:29:01: Und ich glaube, wenn wir durch die Vorrunde durchgehen, ohne dass es... sagen wir mal mehr als eine halbe Eierheit Zeit gibt, so will ich es mal nennen.
00:29:13: Also wenn wir das schaffen auf einem Niveau, wo die Mädels sich selbst auch angucken und sagen, das haben wir ordentlich gemacht, dann glaube ich haben wir auch gegen all diese Mannschaften, die dann in der Zwischenrunde auf uns warten, gute Chancen.
00:29:27: Aber ich gebe dir recht, Montenegro und Spanien sind sicherlich dann nochmal eine Stufe über Island und Serbia.
00:29:35: Ja, definitiv.
00:29:35: Ja, das glaube ich auch.
00:29:36: Aber wie gesagt, wenn du Richtung Halbfinale dich orientieren willst, glaube ich, sind auch zwei Mannschaften, die man schlagen muss.
00:29:42: Die Spanier waren ja mal... Extrem gut und ich meine die in die Montenegriene, die waren auch sehr schwanken.
00:29:47: Also wenn ich mich vor vier Jahren erinner, waren sie zwanzigste bei der WM.
00:29:51: Dann jetzt bei der letzten Mann, waren sie dann, ich glaube, achte oder sitze oder achte.
00:29:54: Also die Sendung war auch schön unter der Deutschmannschaft gewesen.
00:29:56: Deswegen ist es auf jeden Fall auch eine Aufgabe, die man machen muss, meistern muss, um dann darüber zu schauen.
00:30:03: Und dann natürlich muss man dann schauen, wenn man in der Chorolen ist, natürlich alles möglich.
00:30:06: Wer wäre denn so für dich?
00:30:08: Die größten Gegner sind es die bekannten Mannschaften aus den Niederlanden, aus Frankreich oder natürlich auch aus Skandinavien?
00:30:16: Ja, ganz ehrlich, ich habe hier die Konstellation so hundertprozentig nicht im Kopf, aber ich glaube, wenn wir dann aus der Zwischenrunde rausgehen, ist es am wahrscheinlichsten irgendwie Schweden oder... Ich weiß nicht, wer der andere war, keine Ahnung.
00:30:32: Erstmal ist ja in der Analyse, da muss man jetzt auch kein... Kein Studierter für seinen Norwegen, Frankreich, Dänemark.
00:30:43: Das waren ja, sage ich mal, so die drei und dann kurz dahinter die Schweden.
00:30:48: Und dann kurz dahinter die Niederländer.
00:30:50: Das ist so die Rangfolge, wie sie die letzten Jahre eigentlich immer war vor uns.
00:30:54: Da war immer mal noch ein anderer vielleicht mal mit bei.
00:30:56: Wir sind sechs der geworden, sieb der geworden, wie auch immer.
00:30:59: Das sind die Teams, die immer da vor uns sind.
00:31:02: Wir haben gegen die Niederlande zu Hause gewonnen, im Testspiel auswärts verloren.
00:31:07: Ich glaube, dass die Mannschaft einfach ein Ticken mehr Erfahrung hat.
00:31:10: Ich glaube, das Spiel wäre dann im Viertelfinale, ist es ja noch Dortmund, glaube ich.
00:31:15: Im Halbfinale wäre es Rotterdam.
00:31:17: In Rotterdam gegen die Niederlands zu spielen, wäre auch so ein Riesengeschenk.
00:31:22: Von daher, ich habe irgendwo gelesen, dass am wahrscheinlichsten wohl Schweden sogar fürs Viertelfinale wäre.
00:31:30: Ich glaube tatsächlich, dass die uns liegen könnten jetzt.
00:31:36: Weil die Schweden waren auch mal eine ganze Zeit lang, hieß es, nein, die überholen Dänemark und wären jetzt die... zweite oder dritte Nation, die haben aber den letzten Step irgendwie so nicht gemacht bei den letzten Turnieren, haben gegen uns zwar gewonnen, erinnere mich noch an das eine Spiel, wo wir, glaube ich, in eineinhalb Cent nur sechs Tore werfen und dann rausschliegen.
00:31:55: Aber ich denke, dass wir jetzt ein bisschen weiter sind.
00:31:57: Ich glaube, mit Schweden ist es gut.
00:31:59: Bei Dänemark haben sich jetzt zwei Leute verletzt, habe ich gelesen.
00:32:04: Da muss man mal sehen, ob die Tramburg, glaube ich, noch jemand Wie die das kompensieren.
00:32:11: Am Ende aber für den Titel sind ganz vorne meiner Meinung nach wieder Norwegen und Frankreich.
00:32:18: Und das sind auch die Nationen, da muss man auch fairerweise sagen, wenn du auf diesen Kader guckst.
00:32:24: Jo, ich sage nicht, dass du dich nicht schlagen kannst in einem Spiel, in der Westfalen Halle mal oder was weiß ich.
00:32:30: Ja, also so ist es nicht, aber unter normalen Umständen, wenn du jetzt, wie man es gerne früher zu meinen Zeiten, wo es noch kein Internet gab, hat man in der Zeitung die Bilder der Mannschaft nebeneinander die Spieler und hat es verglichen.
00:32:44: Du wirst nicht so viele Duellen finden, die wir für uns entscheiden, wenn du das machst.
00:32:49: Und von daher hoffe ich, dass wir Norwegen und Frankreich aus dem Weg gehen im Viertelfinale.
00:32:55: Alles andere wäre, glaube ich, einem guten Tag machbar.
00:32:59: Ja, ich glaube, es müssen eigentlich die Parallelgruppen, das müsste nachdem ich G und H, glaube ich, sein.
00:33:04: Und da werden es dann entsprechend die beiden Gruppen Sieger vermutlich Schweden und Norwegen, geh ich mal von aus, weil Schweden ist ja auch in der... Gruppe, die mit Deutschland in Stuttgart spielt, also von daher würde sich das durchaus anbieten, dass dann auch entsprechend die Gruppen wären.
00:33:15: Ich wäre natürlich, wenn man zumindest Norwegen nicht im Viertelfinale bekommen würde, glaube ich, sehr sehr positiv, weil ich glaube, dann wäre es schon relativ...
00:33:23: Also sagen wir es so, wie es ist, das wäre besser.
00:33:28: Und da muss man so klar sein, wenn wir jetzt sagen, dass wir uns weiter... dass wir uns weiterentwickelt haben im letzten Jahr oder in den letzten anderthalb Jahren.
00:33:39: Das ist absolut so.
00:33:41: Aber zu Frankreich und zu Norwegen ist es ein Riesenabstand.
00:33:49: Und das ist einfach so, weil die Grundvoraussetzungen total anders sind.
00:33:52: Also, ich spreche gar nicht von Henny Reistadt, weil die ist sowieso out of range.
00:33:56: Ja, also die Frau ist die, das ist ja wie vom anderen Stern, wie die spielt.
00:34:01: Ja, das, das Blöde ist aber, da hört nur oft der Dahl auf.
00:34:06: Und dann kommen Walledale und nochmal Walledale, die vorher keine Sau gekannt hat.
00:34:10: Und die spielen auch, man meint, es gibt kein Morgen.
00:34:13: Die haben halt einfach unerschöpflich viele gute, also sehr gute Spielerinnen.
00:34:19: Ja, und ich.
00:34:22: Wunder mich immer, dass die Franzosen da in den letzten Jahren so viele Titel gegen Norwegen auch abgegeben haben, weil meiner Meinung nach, wenn du die Einzelspielerinnen nimmst.
00:34:32: die Franzosen noch einen besseren und noch einen breiteren Kader haben.
00:34:36: Aber irgendwie habe ich mich immer gewundert, als der Kollege, der da lange Jahre das überragend gemacht hat, keine Frage.
00:34:42: Der hat immer nach zehn, fünfzehn Minuten die Leute ausgewechselt.
00:34:45: Wahrscheinlich hatte er so viel Gute, dass er gesagt hat, ich muss die alle mal spielen lassen.
00:34:48: Ich habe immer gedacht, Mann, wechsel nicht aus, spiel doch weiter mit denen.
00:34:53: Die haben auch eine brutal gute Mannschaft.
00:34:54: Und von daher, da sind wir noch ein Stückchen weg.
00:34:59: Das kann vielleicht mal in einem Endspiel klappen mit zwanzigtausendem.
00:35:02: Im Viertelfinale sollten es dann doch bitte andere sein.
00:35:05: Schweden hätte ich jetzt als einen ganz guten Gegner erstmal empfunden.
00:35:09: Oder vielleicht wird ja Brasilien die Überraschung und wird Schweden weg.
00:35:16: Ja, also Brasilien, das wäre natürlich auch.
00:35:20: So schlechte Spielerinnen haben die auch nicht.
00:35:23: Die junge Dame, die in Körre kaum links spielt, die will ich auch nehmen für die Sportunion.
00:35:26: Also die haben eine gute Mannschaft und wären trotzdem auch für uns, glaube ich, im Viertelfinale ein Topgegner in der ausverkauften Westfalenhalle, um dann noch einen Schritt weiter zu gehen.
00:35:38: Am Ende soll es einfach Norwegen und Frankreich nicht sein.
00:35:41: Frankreich kommt, glaube ich, nicht in Frage, also während Norwegen.
00:35:44: Die sollen schön ein anderes Viertelfinale spielen.
00:35:46: Da kann man sich dann später drum Gedanken machen.
00:35:49: Aber
00:35:51: ja, ich bin ja sehr gespannt, was Katrin Lunde bei ihrem letzten WM-Tonier machen wird.
00:35:56: Die ist fünfer und fielzündiger.
00:35:57: Er hat ihr Debüt gegeben beim Turnier zwei tausend zwei.
00:36:01: Das spricht dafür, wie lange sie schon mit dabei ist, das ist unglaublich.
00:36:04: Sie ist mit ihrem Alter immer noch so gut wie so ein guter Wein.
00:36:07: Je älter sie wird, desto besser wird sie.
00:36:09: Hab ich irgendwie den Eindruck, das ist wirklich unfassbar, wie sie immer noch spielt.
00:36:13: Aber ich bin dabei, die Norwegische Mannschaft und Frankreich, die sind wieder die absoluten Topfavoriten.
00:36:18: Klar, natürlich fang ich ohne Oli, wir kommen heute eher nach Paris.
00:36:21: Sein Amt, den er gelegt hat, der Nationaltrainer.
00:36:23: Nachdem war für ihn ein bisschen Schluss.
00:36:27: Das wird, glaube ich, wieder, also im Spätestens im Halbfinale, Viertelfinale, das werden wir da ganz hochkarätige Spiele werden.
00:36:32: Und das wird einfach extrem viel Spaß machen.
00:36:35: Ich bin sehr, sehr gespannt, wer da wirklich sich die Medaille sichern kann und ob die deutsche Durchstrecke endlich beendet wird.
00:36:43: Ja, ja, ich auch, ich auch.
00:36:45: Und die Daumen sind, glaube ich, von uns allen gedrückt, dass es vielleicht bis dahin sogar geht.
00:36:52: Ich hoffe trotzdem sehr, wenn es ein super Turnier wird, Und wir im Viertelfinale sind und wir es nicht schaffen, dass wir dann nicht mit alles in Schutt und Asche reden wieder, weil das passiert halt leider bei uns auch immer schnell.
00:37:12: Weil noch mal, wir haben eine riesen Chance, finde ich, mit diesem Heimpublikum im Rücken, mit dieser Euphorie, die jetzt hier wirklich auch so ein bisschen entfacht wurde, dass die Mädels sich davon treiben lassen und dass sie dann getragen werden ein bisschen.
00:37:26: Rheinsportlich hat das schon Gründe, warum das die letzten Jahre immer in dem Bereich fünf, sechs, sieben war.
00:37:33: Weil das ist, stand jetzt meiner Meinung nach, vielleicht können wir eins nach oben rutschen und können sagen vier bis sieben.
00:37:42: Aber von den drei vor uns, das heißt Norwegen, Frankreich, Dänemark, da sind wir einfach handballerisch noch ein Stück.
00:37:52: Weit weg.
00:37:52: Wir rutschen, wir roppen uns ein bisschen näher ran, aber so ehrlich muss man dann auch noch sein.
00:37:59: Ja, ich meine, die Erfolge der Nachwuchsmannschaften jetzt im Sommer waren ja sehr, sehr positiv.
00:38:03: Das darf man nicht vergessen.
00:38:04: Also da wächst echt eine gute Generation heran.
00:38:07: Natürlich bis sie dann wirklich auch auf Frauenniveau ist und natürlich auch bis dann auch nicht so gut gefordert wird.
00:38:11: Das dauert noch ein bisschen.
00:38:12: Aber ich meine, wir haben erfahrene Spielerinnen wie Nizh Nizh Nizhmi jetzt, nämlich die Vogel.
00:38:17: Oder aber natürlich dann trotzdem junge Talente wie eine Violaueche, die immer noch extrem jung ist.
00:38:22: Oder aber auch eine Niene Engel.
00:38:23: Also von daher, glaube ich, ist diese Mischung, glaube ich, sehr, sehr gut.
00:38:25: Und da kann wirklich was sehr, sehr positives entstehen.
00:38:27: Deswegen natürlich genauer drauf.
00:38:29: Wir hoffen, dass es die Mädels rocken werden.
00:38:31: Ich werde dann den ersten beiden Spielen beim dritten nicht in der Halle sein, aber auf jeden Fall den ersten zwei.
00:38:36: Thomas, ich kann mir vorstellen, du wirst mir jetzt auch meine Schuhe vorbei schauen.
00:38:40: Ja, also wir haben natürlich die eine oder andere Einladung.
00:38:44: Und wenn man es vor der Haustür hat, dann ist das klar.
00:38:48: Ich habe mit meiner acht Wochen alten Tochter dann immer noch mal so das organisatorische Thema, weil wir auch am Donnerstag wieder mit dem Training anfangen.
00:38:58: Das heißt, alle die nicht bei der Nationalmannschaft sind, die sind ab Donnerstag auch wieder in Lohn und Brot quasi.
00:39:06: Aber es wird sich Zeit finden.
00:39:07: Wir wollen unsere Spielerinnen.
00:39:09: Kordowska, die ja für Tschechien spielt, die spielen auch in Stuttgart.
00:39:13: Wir werden einen Tag auch mal besuchen mit der Mannschaft, da wollen wir so ein kleines Team-Event draus.
00:39:18: Und von daher werde ich mich auch mal blicken lassen.
00:39:22: Man muss diese Euphorie auch selbst für sich mitnehmen, wenn man jetzt auch nicht Nationaltrainer oder Nationalspieler ist.
00:39:28: Es ist ja für den gesamten Handball auch eine schöne Geschichte, die man dann weiter tragen kann.
00:39:34: Definitiv und genau das wollen wir machen, wenn wir tun, wir werden natürlich drüber berichten, immer wieder auch mit O-Tönen dabei sein und dann schauen wir mal, was die deutsche Mannschaft macht.
00:39:42: Wie gesagt, ich glaube, da ist halbfinale durchaus möglich, wenn es von der Auslösung passt.
00:39:46: noch wegen nicht der Befehltelefinale auf uns wartet, dann wird es, glaube ich, ein bisschen schwierig.
00:39:49: Aber so, glaube ich, gibt es die Möglichkeiten auf jeden Fall zu schaffen.
00:39:52: Wir werden nur berichten.
00:39:53: Und bis dahin folgt gerne unseren Podcast.
00:39:55: Folgt sowohl auf Social Media natürlich.
00:39:57: Bei Facebook, Twitter, Intergram findet ihr uns dort.
00:39:59: Könnt ihr uns so natürlich live erfolgen.
00:40:00: Ich werde euch natürlich mitten in die Halle in den nächsten Tagen und dann schauen wir mal, was die deutsche Mannschaft macht.
00:40:05: Und wir drücken die Daumen.
00:40:06: Schaltet ein bei den Portalen im Free TV dann, glaube ich, im Nachgang gibt es den Spiel im Re-Life zu sehen.
00:40:12: Aber auf jeden Fall lohnt es sich, das zuzuschauen, denn das wird ganz, ganz... dann bin ich ganz sicher.
00:40:17: Dann nannte ich dir erstmal um mich, Thomas, ganz herzlich für deine Zeit und wünschte euch dann natürlich, sobald die Saison losgeht, natürlich ganz viel Erfolg.
00:40:22: Das ist ja spannend in der Frauenbundesliga.
00:40:25: Ja, ich danke dir, dass ich dabei sein durfte, immer wieder in Vergnügen.
00:40:29: Und ja, wir werden uns Mühe geben und geben weiter Gas.
00:40:31: Ja, hoffentlich bis bald mal wieder, mein Lieber.
00:40:34: Auf jeden Fall.
00:40:34: Und bis dahin, alles Gute hier bei Anruf-Einwand-Baltdorf auf SportEins.
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